Das Medizinstudium, auch Studium der Medizin genannt, befasst sich mit der wissenschaftlichen sowie der praktischen Ausbildung von Ärzten.
Es kann allgemein in drei Bereiche unterteilt werden: Humanmedizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin.
Medizin kann in Deutschland theoretisch jeder studieren, der die allgemeine Hochschulreife oder einen damit vergleichbaren Schulabschluss erreicht hat. In der Praxis orientiert sich die Auswahl der zukünftigen Studenten allerdings am Numerus clausus. Das heisst, dass das Medizinstudium zulassungsbechränkt ist.
Aus diesem Grund kann zu jedem Semesterbeginn nur eine bestimmte Anzahl an Studenten aufgenommen werden.
Aufgeteilt wird das Studium in zwei Teile. Über die ersten vier Semester erstreckt sich der sogenannte vorklinische Teil.
In dieser Zeit werden den Studenten die natur- und sozialwissenschaftlichen Grundlagen der Medizin näher gebracht. Dieser wird mit einer Abschlussprüfung, dem Physikum beendet. Daran schließt sich der klinische Teil des Studiums an, der hauptsächlich die verschiedenen Fachbereiche der Medizin behandelt. Dieser Abschnitt endet im letzten Studienjahr mit einer praktischen Ausbildung, dem sogenannten Praktischen Jahr.
Doch auch schon während des Studiums ist der Student dazu verpflichtet, insgesamt vier Monate lang Praktika in Krankenhäusern, ambulanten Krankenversorgungen oder Arztpraxen abzuleisten.
Diese Praktika werden Famulaturen genannt und sind die perfekte Gelegenheit für die angehenden Ärzte praktische Erfahrungen zu sammeln.
Nach erfolgreichem Abchluss des Praktischen Jahres kann die Zulassung als Arzt beziehungsweise Ärztin beantragt werden.
Diese Zulassung heisst Approbation. Nach dem Studium kann der zugelassene Arzt weitere Fortbildung in der Neurologie absolvieren um sich weiterzubilden.
In der Regel dauert das Medzinstudium in Deutschland 12 Semester und 3 Monate. Während der gesamten Zeit gibt es schriftliche und mündliche oder praktische Prüfungen. Diese sind sehr anspruchsvoll und so bleibt eigendlich keine Zeit um Pauschalreisen als Entspannung zu buchen.
Auch eine Doktorarbeit (z.B. über Creutzfeldt-Jakob), die sogenannte Dissertation, zu schreiben, ist während des Studiums möglich; ebenso, wie nach dem Studium. Dies ist aber in Deutschland nicht zwingend erforderlich. Auch ohne Promotion kann man den Beruf des Arztes / der Ärztin ausüben.
Aber nur nach erfolgreichem Schreiben der Doktorarbeit darf man den Titel "Dr." im Namen tragen.